Jujuy und die farbige Bergwelt

San Salvador de Jujuy ist der Ausgangspunkt für die Fahrt durch die 150 Km lange Schlucht, die „Quebrada de Humahuaca“, die bis auf 3000 Meter in Humahuaca ansteigt. Nach Purmamarca und den bekannten Bergen „ Cerro de los siete colores“ wruden wir von einer unendlich weiten Kaktuswüste überrascht. Haushohe, Blüten treibende Kaktusse motivierten uns immer wieder anzuhalten und noch ein Foto zu schiessen, was unsere geplante Reisezeit verdreifachte.

In Humahuaca angekommen, erkundigten wir uns auf dem grossen Markt nach dem Weg zu „El Hornocal“, jener Bergkette, die sogar mit 14 verschiedenen Farben Ihre Bewunderer beeindruckt; und das auf einer Höhe von 4350 Meter. Noch nie haben wir so malerische Berge gesehen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf zur „Laguna de los Pozuelos“. Dabei übernachteten wir wieder auf über 3800 Metern, in einem ausgetrockneten Flussbett inmitten einer Alpaka-Herde. Der starke, kalte Wind, hatte die Temperaturen auf knapp 0 Grad sinken lassen. Seit wir unterwegs sind, war dies wohl die stillste Nacht. Obwohl uns diese Kälte nichts ausmachte, hatte unser „Pädi“ am anderen Morgen einen Kälteschock. Nach einigen Start-Versuchen und viel weissem Rauch konnten wir dann aber trotzdem die Fahrt fortsetzen. Beim Losfahren und Türen schliessen ist dann eine Fensterscheibe aufgrund der starken Temperaturschwankungen in tausend Kristalle zerborsten. Mit provisorischem Plastikfenster konnten wir aber dann unsere Rundreise glücklich abschliessen und in Jujuy die Scheibe ersetzten lassen.


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