“Trampolin de la Muerte” und die „Ruta del Cafe“

Eine nächste Sehenswürdigkeit, die wir uns auf dem Weg nach Norden nicht entgehen lassen wollten, waren die Steinfiguren von San Augustin, nur etwas weniger als 200 km östlich von der Lagune de la Cocha entfernt. Auf dem Weg nach Mocoa wurden wir in Santiago von der Polizei gestoppt und darauf aufmerksam gemacht, dass aufgrund des anhaltenden starken Regens ein Erdrutsch die Strasse blockiere. Diese abenteuerlichen 70 Kilomter von San Francisco nach Mocoa, auch als „Trampolin de la Muerte“ bekannt und gemäss Netz das zweitgrösste Grab der Welt (nach der chinesischen Mauer) konnten wir leider nicht fahren und mussten somit auch auf den Besuch der kleinen Steinmännchen verzichten – schade (und auch ein wenig erleichtert).

Somit blieben wir auf unserer Fahrt Richtung Norden vorerst der Ruta 25 treu und erreichten nach zwei weiteren Tagen Popayán. Die offizielle Nord-Süd Verbindung wird heute von Polizei und Militär sehr streng kontrolliert. Alle paar Kilometer passierten wir einen Kontrollposten, dessen junge Soldaten uns immer herzlich grüssten. Auch wenn diese starke Militär- und Polizeipräsenz zuerst ein wenig irritierte, vermittelte sie uns über die Zeit ein Gefühl der Sicherheit.

Am 1. August führte uns unser Weg zum Lago Calima mit seinen vielen schönen Villen vorbei an Cali, der ersten grossen Stadt seit längerer Zeit, mit entsprechendem Verkehr. Nur wenige Kilometer vor dem See stoppte uns erstmals auf unserer Reise eine Strassensperre. Erst sechs Stunden später und bereits bei Dunkelheit konnten wir unsere Fahrt fortsetzen und wir erreichten schliesslich einen bereits geschlossenen und leeren Campingplatz. Glücklicherweise fanden wir noch einen Arbeiter, der nach telefonischer Rücksprache mit dem Management uns dann doch noch Einlass gewährte.

Somit mussten wir unsere 1. August-Wurst, eine echte Bratwurst eines ausgewanderten Schweizer Metzgers, einen Tag später grillieren. Nach zwei Tagen machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Bogotá entlang der Autopista del Cafe – cruisen durch die hügeligen Berge auf 1400 Metern, umgeben von malerischen, unendlichen Kaffee-Plantagen.

Im kleinen Dorf Buenavista, kurz vor Armenia parkierten wir mitten auf dem Hauptplatz. Nach nur wenigen Minuten waren wir umgeben von vielen neugierigen Einheimischen, die sich sehr für unsere Reise interessierten.


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