Ankunft in Halifax

Vier Tage New York mit frühlingshaftem Wetter, blühenden Kirschbäumen im Central Park und einem fantastischen Porterhouse Steak im Gallager’s lagen hinter uns, als wir am Abend des 21. April im windigen und winterlichen Nova Scotia (lateinisch für Neu Schottland) ankamen. In ganz Kanada leben 35 Mio. Einwohner, gerade mal soviel wie an einem Morgen in der Rush-Hour durch New York strömen. Die Ankunft unseres Lastwagens war auf den 27. April geplant und so mussten wir die Tage in Halifax mit einem Mietauto erkunden.

Ein Besuch der Bucht von Peggy’s Cove und dem nahegelegenen Memorial des Swissair 111 Absturzes vom Sommer 1998 standen ebenso auf dem Programm wie der Besuch des Friedhofes der Opfer der Titanic Katastrophe von 1912 in Halifax. Auch mit einem Besuch in Lunenburg, der ältesten Englischen Siedlung in Nova Scotia und ein Unesco Weltkulturerbe sowie einigen Spaziergängen entlang der Waterfront von Halifax haben wir uns gemütlich die Zeit vertrieben.

Am 27. April um 06.50 war sie dann endlich da – die ATLANTIC SEA lief im Hafen von Halifax ein, leider einige Stunden zu spät, um noch am gleichen Tag den Lastwagen auszulösen. Dies konnten wir dann aber am kommenden Montag, und zwar sehr unkompliziert. Ein 2-minütiger Besuch beim Spediteur, gefolgt von einem 5-minütigen Besuch beim Zoll und schon waren wir, 30 Minuten später, am Hafen von Halifax und sahen unseren Lastwagen schon von weitem. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer. Die uns immer wieder empfohlene gute Kontrolle des Fahrzeuges im Hafen (aussen und innen) hat sich gelohnt. Ganz am Schluss entdeckten wir, und zwar erst von weitem, dass die Dachluke stark beschädigt war. Der «Roll-off»-Chauffeur muss beim Rausfahren des Fahrzeuges irgendwo die Höhe falsch eingeschätzt haben und hat dabei einen Teil der Dachluke aufgerissen. Unverständlich, dass er dies nicht von selbst gemeldet hat, aber umso wichtiger eben die gute Kontrolle. Die darauffolgende Schadensaufnahme und Weiterleitung an die Versicherung waren dann aber wieder sehr speditiv und unkompliziert. Selbst eine geeignete Garage für die nötige Reparatur wurde uns umgehend vom Hafenkommissar von Hayesstuart, dem Agenten der Allianz Vericherung, empfohlen. Scheinbar waren wir nicht die ersten.

Am nächsten Morgen, 1. Mai, haben wir dann, mit provisorisch abgeklebtem Dach, unsere Reise in Angriff genommen und einen Reparaturtermin auf den 14. Mai abgemacht.


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