Rettungsaktion

Die schon erwähnten Schotterpisten und die weiten sandigen Flächen mit ihren vielen Spuren verleiten einen jeden sehr schnell, auch seine eigene Spur zu fahren – natürlich auch uns. Nach einigen Kilometern auf teilweise sehr weichen Untergrund wird uns aber dann doch ein wenig mulmig und wir kehren zurück auf die Holperpiste. Nicht so unsere Bayrischen Freunde Silvia und Helmut - Bergführer, Skilehrer, Profi-Abenteurer. Plötzlich verschwinden sie aus unserem Rückspiegel und aus dem Funkgerät erreicht uns ein Notruf: „Wir sind im Sand steckengeblieben“

Alles halt, zurück und Analyse der Situation – Schaufeln auspacken und einen 10-Tönner ausgraben. Eine Stunde später kam dann plötzlich die Idee, mit einem zweiten Fahrzeug, den ersten Lastwagen rauszuziehen. Noch bevor wir den Plan genau zu Ende gedacht hatten, steckte das zweite Fahrzeug ebenfalls tief im Sand – diesmal mit Schräglage und das Fahrzeug drohte zu kippen.

Somit standen nur noch wir auf festem Grund. Noch bevor der zweite Wagen geborgen werden konnte, mussten wir den ersten fertig freischaufeln, damit dieser später die Seitenlage des zweiten Wagens stabilisieren konnte, während ich diesen rückwärts aus dem Sand zog.

Nach drei Stunden, kurzen Panik-Attacken und hartem körperlichem Einsatz standen alle drei Fahrzeuge wieder der Reihe nach auf der Spur und wir konnten die Lagunen Route ohne Folgeschäden fortsetzen – viel gelernt.


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